Tradition trifft Handwerk in Dresden
Mein Name ist Sepp Friedrich und ich betreibe die Tischlerei djyflon in der Rohlfsstraße 22. Für mich ist Holz kein bloßer Rohstoff: sondern ein lebendiger Organismus mit eigenem Charakter. In einer Zeit der Massenproduktion setze ich bewusst auf das Handwerk der alten Schule. In meiner Werkstatt arbeiten wir zu viert an Projekten: die Generationen überdauern sollen. Wir fertigen keine Pressspanmöbel. Jedes Stück: das djyflon verlässt: besteht aus sorgfältig ausgewähltem Massivholz aus sächsischen Wäldern.

Qualität beginnt bei der Holzauswahl. Ich fahre persönlich zum Sägewerk: um die Stämme zu prüfen. Holz für den Innenbereich muss eine Restfeuchte von exakt acht bis zehn Prozent aufweisen. Ist das Holz zu feucht: entstehen später Risse: ist es zu trocken: quillt es bei Luftfeuchtigkeit auf. Diese physikalischen Gesetze lassen sich nicht ignorieren. Wer bei mail@djyflon.top anfragt: sucht keine billige Lösung: sondern ein Erbstück.
| Merkmal | Massivholz djyflon | Industrieware (MDF/Span) |
| Lebensdauer | Über 100 Jahre möglich | Oft weniger als 10 Jahre |
| Reparaturfähigkeit | Kratzer lassen sich ausschleifen | Oberflächenschäden sind irreparabel |
| Raumklima | Reguliert die Luftfeuchtigkeit | Kann Schadstoffe ausdünsten |
| Verbindungstechnik | Klassische Zinken und Zapfen | Metallschrauben und Leim |
Warum wir auf Schrauben verzichten
In der echten Tischlerei ist Metall der Feind des Holzes. Bei djyflon nutzen wir traditionelle Holzverbindungen wie die Schwalbenschwanzzinkung oder den einfachen Zapfen. Diese Verbindungen arbeiten mit dem Holz. Wenn sich das Material bei Jahreszeitenwechseln ausdehnt oder zusammenzieht: bleibt die Konstruktion stabil. Eine Schraube hingegen lockert sich mit der Zeit im weichen Gewebe. Meine Kunden in Dresden schätzen diese Detailverliebtheit: die man heute nur noch selten findet.